"Belt" - Power - Törn

Heiligenhafen, Marstal, Svendborg-Nyborg, Bagenkop, Fehmarn

Informationen zum Segeltörn

Die „große Beltbrücke“ im Visier (ca. 260 Seemeilen)
Die Storebælt Brücke oder in Deutsch „Große Belt Brücke“ ist eine 18 km lange und bis zu 65 m hohe Hängebrücke. Sie verbindet über die Meerenge „Großer Belt“ Ost- und Westdänemark zwischen den Inseln Fünen und Seeland. Sie gilt als eine der längsten Hängebrücken der Welt -  faszinierend anzuschauen. Mit etwas Glück können wir beobachten, wie große Fracht- oder Kreuzfahrtschiffe unter der Brücke durch fahren. Wir starten im Stadthafen Rostock. Vorbei an Warnemünde, wo der beliebte "Alte Strom" und der Zugang zum alten Seebad Warnemünde liegt, nehmen wir Kurs auf unser erstes Ziel, dem lebhaften Fischereistandort Heiligenhafen. Das staatlich anerkannte Seeheilbad liegt östlich vom Naturschutzgebiet Graswarder mit Steilküste. Die nächste Etappe führt uns nach Marstal auf der Insel Aerö in Dänemark. Es ist ein kleines und idyllisches Seefahrerstädtchen mit langer Seefahrtsgeschichte- und Tradition. Den Marstaler Reedern gehörte bis 1920 die zweitgrößte dänische Handelsflotte. Am nächsten Tag verlassen wir Marstal und nehmen Kurs auf die Insel Fünen. Im Hafen der zweitgrößten Stadt der Insel, der alten Seefahrerstadt Svendborg mit ihrer schönen verwinkelten Altstadt, legen wir mittags an. Gestärkt mit frischem Fisch, segeln wir an der Ostküste von Fünen weiter nach Nyborg. Nyborg, ein ehemaliger großer Fährhafen, liegt direkt an der „Großen-Belt-Brücke“. Wir planen unsere Reise so, dass wir hier eine Nachtansteuerung machen können. Eine absolut reizvolle Aufgabe für jeden Liebhaber der terrestrischen Navigation.  Mit dem nächsten Etappenziel begeben wir uns wieder auf den Rückweg, es ist der Fischerei- und Sportboothafen Bagenkop, gelegen an der südlichen Landspitze der Insel Langeland. Er war früher ein sehr bekannter Fährhafen für die „Butterdampfer“ von und nach Kiel. Ausgeruht verlassen wir am nächsten Morgen Bagenkop und segeln zur „Sonnen“-Insel Fehmarn, um in der großen Marina „Burgtiefe“ unsere letzte Nacht zu verbringen. Jeder schöne Segeltörn geht einmal zu Ende, so dass wir unser Schiff auf Zeit am nächsten Tag zurück in seinen Heimathafen Rostock bringen. Der Törnvorschlag und die Inhalte richten sich im Wesentlichen nach Wind und Wetter und werden mit der Crew besprochen. Zur Gewährleistung der Sicherheit an Bord kann somit von den Anlaufpunkten und der Route oder den Inhalten abgewichen werden. Die letztendliche Entscheidung obliegt dem Schiffsführer.
 
Törnschwerpunkte:
Navigation, Seemannschaft, Nachtfahrt, Passage-Planung, Manövertraining (ausser Hafenmanöver), Fortbildung
 
Ab/An:
Rostock Stadthafen
 
Details:
- Segeltörn mit erfahrenem Skipper
- gestellt werden Rettungsweste inklusive Lifebelt
- Übernachtung in yachttypischen Doppel- oder Stockbettenkabinen
- Segelkenntnisse sind nicht erforderlich, aber von Vorteil
- aktives Mitsegeln ist jederzeit möglich und wünschenswert
- Teilnehmer erhält eine Seemeilenbescheinigung
- Bei mehrtägigen Törns kommt eine Pauschale für die Endreinigung und Gas hinzu
 
Mitzubringen:
- wetterfeste Kleidung
- dicker Pullover
- Wind- bzw. Regenjacke
- Sportschuhe mit heller Sohle
- Freizeitkleidung
- Schlafsack
- 1 Spannbetttuch / Person
- 2 Geschirrhandtücher / Person
(den Buchungsunterlagen liegt später noch ein Packliste bei)
 
Buchbare Extras:
Bettwäsche + Handtücher, zzgl. 25 € / Person
Offshore Segelbekleidung, zzgl. 25 € / Person
Falls Anreise am Vortag möglich, zzgl. 30 € / Person
 
Nebenkosten:
Nicht im Preis enthalten sind die Kosten für die eigene An- und Abreise, persönliche Ausgaben und Aufwendungen für Landausflüge oder ähnlichen Freizeitaktivitäten, private Einkäufe sowie die Einlage für die Bordkasse*. Die Bordkasse wird von den Teilnehmern selbst verwaltet.
 
Reinigung:
Hinzu kommen 90,00 € für die gesamte Innen-Endreinigung der Yacht. Die Aussenreinigung wird gemeinsam von der Crew ausgeführt.
 

*Bordkasse:
Beinhaltet Verpflegung, Hafengebühren, Treibstoff und die Gaspauschale. Die Verpflegung erfolgt in Eigenregie. Die Crew hat die Möglichkeit ihre Mahlzeiten an Bord zu zubereiten. Alle Teilnehmer zahlen dazu den gleichen Anteil in eine Bordkasse ein. Nach altem Seemannsbrauch ist der Skipper frei von der Bordkasse und wird von der Crew mitversorgt. Dies betrifft auch Restaurantbesuche oder ähnliche Verpflegungen, sofern die Mehrheit der Crew diese Entscheidung gemeinsam trifft, außerhalb von Bord zu speisen. Beim Wochenendtörn entspricht das ca.15 Euro, bei einem Wochentörn ca.120 Euro/Person

Impressionen